Spiegel MUNA

Es gibt ein neues Produkt von poimia kukkia: den Wandspiegel MUNA.

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MUNA ist ein zeitlos schöner Spiegel; geradlinig und elegant. Seine weichen Konturen unterstreichen sein klassisches Design. MUNAs Spiegelkorpus wird aus mintgrünem Valchromat gefräst. Das Material ist ungiftig und wasserfest. Zudem hat es eine interessante Struktur. MUNA ist 40 cm hoch, 24 cm breit und 1,9 cm dick; damit hat der Spiegel ein kompaktes, handliches Maß. Das Spiegelglas ist mit dem Spiegelkorpus bündig. MUNA trägt rückseitig eine Aufhängung aus Zinkdruckguss, der passende Haken wird mitgeliefert.

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MUNA ist ab sofort im Shop erhältlich.

Was macht die Kunst?! THE HAUS

Kunst gibt es in Berlin wie Sand am Meer. Zum Beispiel im öffentlichen Raum, was sich an der unglaublich hohen Dichte von Streetart in der Hauptstadt ablesen läßt. Nirgends findet man mehr Straßenkunst – teils hervorragende Werke – wie hier. Ein eigenes Denkmal erschafft sich die Szene gerade am Ku´damm.

Im ehemaligen Volksbank-Gebäude in der Nürnberger Straße, das seit letztem Jahr leer steht, wird derzeit am wohl größten Street-Art-Projekt, das Berlin und vielleicht auch die Welt jemals gesehen haben wird, gebaut: THE HAUS. Der Bau bietet auf 5 Stockwerken 170 Künstlern aus Deutschland und 13 weiteren Nationen die Chance, alle Räume der ehemaligen Bank völlig frei und ohne Vorgaben neu zu gestalten. Die Künstler bauen Skulpturen, inszenieren Videoinstallationen, schaffen virtuelle Realitäten, platzieren Projektionen oder nutzen Fotografie und Illustrationen. Das Berliner Künstler-Kollektiv „Die Dixons“ ist für die Durchführung von THE HAUS verantwortlich.

THE HAUS ist ein Projekt auf Zeit und dem unwiederbringlichen Verfall ausgesetzt. Denn nur zwei Monate kann man die Streetart in der Ex-Bank bewundern, danach wird das Haus wieder abgerissen. Ab Juli entstehen auf dem Gelände nämlich – welch Überraschung – Eigentumswohnungen. Bis zum Abriss des Hauses erhält der Ku´damm nun eine spannende Attraktion, die zu besuchen sich sicherlich lohnt. Das temporäre Projekt THE HAUS ist somit ein perfektes Sinnbild für das was Streetart eigentlich ausmacht: seine Vergänglichkeit.

 

New Design: A Play Of Dependencies

Da teilen sich zwei einen Arbeitsplatz und reden den ganzen Tag nicht miteinander. Soll vorkommen. Muß es aber nicht. Es gibt ja Lampen, die die Kommunikation fördern. Die Serie A Play Of Dependencies von Maya Pindeus und Johanna Pichlbauer zielt genau darauf ab: um das Licht anzumachen, muß man zusammenarbeiten.

Diese Lampen fördern die Interaktion zwischen Kollegen. Je nach dem, welches Modell man benutzt, stellt es Konkurrenz, Übereinkunft oder Zusammenarbeit in den Vordergrund. Laut den Designerinnen ist es ein Spiel von Abhängigkeiten in drei Akten.
Zudem sind die Tischleuchten formschön und puristisch. Sie sind aus gebogenem, farbig beschichtetem Stahlrohr und mit klassischen runden Glühbirnen versehen.
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Die Lampenkonstruktion A Play Of Dependencies wurde 2016 auf der Milan Design Week gezeigt.

Doppelseitiger Kerzenständer PALIKKA

Der Entwurf des Kerzenständers PALIKKA wartete schon eine Weile in meiner Schublade auf einen Produzenten. Nun hat sich eine versierte Manufaktur im Erzgebirge gefunden, die ihn für mich fertigen kann. Willkommen in der poimia kukkia-Familie: doppelseitiger Kerzenständer PALIKKA!

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PALIKKA ist ein multifunktionaler Kerzenständer. Er ist formschön und beidseitig benutzbar: auf der schmalen Seite mit Stabkerzen, auf der breiten Seite mit Teelichtern zu verwenden. PALIKKA ist massiv und doch leicht. PALIKKA ist ein Handschmeichler und optimal im Alltag einsetzbar. Er vereint moderne geometrische Formen mit der Wärme von naturbelassenem Holz. PALIKKA ist der Kerzenständer mit dem Dreh.

Der achteckige PALIKKA trägt auf der schmalen Seite eine Kupfertülle und auf der breiten Seite eine Vertiefung für ein Teelicht. Er ist 10,4 cm hoch und 12 cm breit und ist fortan im Shop erhältlich.

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Was macht die Kunst?! Maria Sainz Rueda

Ich habe in Leipzigs Spinnerei wieder eine Künstlerin entdeckt, deren großformatige und kraftvolle Arbeiten mich sofort begeisterten. Maria Sainz Rueda heißt die Malerin mit spanischen Wurzeln, die in Leipzig an der HGB bei keinen Geringeren als Arno Rink und Neo Rauch studiert hat.

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Mich erinnern insbesondere ihre Landschaftsbilder an Polaroidfotos, die nicht richtig entwickelt wurden. Irre Farben beschreiben eine Szene, die unwirklich wirkt. Erinnerungsmomente, denen nicht zu trauen ist. Maria Sainz Rueda malt Bilder, die den Gegensatz zwischen Fiktion und Realität thematisieren. Ist das Bild vor meinem inneren Auge nicht vielmehr Abbild meiner Seele als die Darstellung des Geschehenden?  Und immer wieder diese flirrenden Farben… der Boden schwindet, wird flüssig… die Wand gibt nach, das Wasser ist ölig und der Himmel bricht ein. Das ist apokalyptisch, aber bei Rueda ist es der Moment unmittelbar davor oder ganz kurz nach der Explosion, der im Bilde festgehalten ist.

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„Anfangs lief die Beschäftigung mit Landschaft parallel zu meinen Figurenbildern. Dann begann ich die Landschaft, den Raum, die Bildbühne zum Hauptdarsteller zu machen. Die Frage, was „die Landschaft“ für mich ist, kann ich nicht eindeutig beantworten. Die Landschaft in meinen Bildern ist vielleicht eine Projektionsfläche. Sie versteckt mehr als sie zeigt und sie wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Sie scheint mir so mehrdeutig wie irreführend.“, erzählt die Künstlerin.

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Richtig beunruhigend wirken Ruedas Bilder besonders durch die Abwesenheit von Menschen. Kommen sie vor, agieren sie wenig und werden Teil der Kulisse. Sie stehen in einer höchst fragilen Welt mit Abgründen und in bedrückender Isolation. Vor dem Bild „Piper“ (erstes Bild), das zuletzt in der Werkschau auf dem Leipziger Spinnereigelände gezeigt wurde, stand ich eine ganze Weile und betrachtete gebannt die Szenerie. Ich stellte mir eine Zeit lang Fragen über die von rechts kommende rote Farbwolke und erschrak dann förmlich vor dem dunklen Wald (?) am linken Bildrand. Wie er sich so von den hellen Blättern der Bäume absetzt hat etwas albtraumhaftes. Seit meiner Entdeckung bin ich ein Fan der Arbeiten dieser Künstlerin!

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New Design: Bauhaus Stool

Das Runde muß ins Eckige: der Bauhaus Stool der Designerin Catherine Lee macht sich genau das zu nutze. Hier werden die grundlegenden geometrischen Formen – Viereck, Dreieck und Kreis – mittels ausgetüfteltem Stecksystem zu einem Hocker zusammengefügt. Ein herrliches Objekt, das vollkommen ohne Schrauben und beim Aufbau ohne Werkzeuge auskommt.

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Nach eigenen Aussagen der Designerin ist der Stuhl von der Einfachheit skandinavischen Designs sowie einem Stuhl von Hans Wegner, den man ohne großen Aufwand aufbauen und flach verpacken kann, inspiriert. Desweiteren war für die ausgebildete Grafikdesignerin Lee der Wunsch nach einem Produkt mit grafischer Ästhetik wichtig. Ein Fakt, der durch die Verwendung der Primärfarben Rot, Gelb und Blau noch wesentlich unterstützt wird. Herausgekommen ist eine platzsparende und funktionelle Möbel-Skulptur.

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Der Bauhaus Stool ist Ergebnis einer Studienarbeit am Danish Institute for Study Abroad in Kopenhagen. Die New York-stämmige Designerin Catherine Lee entwarf und fertigte dort den Prototyp, der aus Birkensperrholz besteht, das mittels Säge und Fräse in Form geschnitten wurde. Die schrägwinkeligen Schlitze, in die die einzelnen Komponenten geschoben werden, schnitt sie von Hand ins Material, um eine exakte Passform zu erhalten.

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Was macht die Kunst?! Geoff McFetridge

Geoff McFetridge ist ein Künstler und Grafikdesigner mit Sitz in Los Angeles, Kalifornien. Er wurde 1971 in Calgary, Kanada geboren und besuchte das Alberta College of Art in Kanada sowie das California Institute of the Arts in den USA. Heute lebt und arbeitet er in Los Angeles.

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Der Künstler erschafft grafische Arbeiten mit feinen Linien und kräftigen Farben indem er seine Motive stark vereinfacht, ihnen eine interessante Perspektive verpaßt oder die Bildobjekte wiederholt. Seine Arbeit ist detailliert und zugleich abstrakt. Er stellt humorvolle und alltägliche Szenen dar. Geoff arbeitet mit einer einfachen Palette verschiedener Grautöne, Blau, Weiß und Rosa. Er verbindet Grafikdesign mit Malerei: „Designsprache, welche eine Beziehung zur Abstraktion hat, ist mir sehr zugänglich. Meine Bilder sind genauso sehr im Logodesign verwurzelt wie sie es in der Kunstgeschichte sind.“ Beginnend mit Zeichnungen, komponiert er seine Bilder aus einfachen geometrischen Formen und flachen zweidimensionalen Farbflächen. Sie gleichen Anzeigen, Schildern, Karten oder Piktogrammen.

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Mit der Darstellung von Händen, Zähnen, Objekten, Formen, Tieren und Köpfen gewann McFetridge bereits öffentliche Anerkennung, als er noch Student war. Er gewann Auszeichnungen vom Art Directors Club und vom International Design Magazine für seine Diplomarbeit „Chinatown“.

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Geoff McFetridge war Art Director für das gefeierte Underground-Magazin „Grand Royal“ von den Beastie Boys. Danach gründete der Künstler das Design-Studio Champion Graphics, mit dem er Projekte für zahlreiche Kunden wie Nike, Pepsi, Stüssy, Burton Snowboards, Girl Skateboards und Patagonien realisiert hat. Als interdisziplinärer Künstler hat er zudem Videoclips für Plaid, Simian und die Band The Whitest Boy Alive produziert sowie Filmtitelsequenzen für die Filme „The Virgin Suicides“ und „Adaption“ kreiert. Im Jahr 2013 entwarf McFetridge alle Schnittstellen-Grafiken für den Spielfilm „Her“ vom Regiesseur Spike Jonze.

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Der Künstler ignoriert kreative Grenzen. Sein Œuvre umfaßt einem breiten Umfang von Poesie bis zur Animation. Er erarbeitet Grafiken in 3D, bedruckt Textilien (z.B. für Nike), verwandelt Tapeten zu Gemälden und bemalt sogar Geschirr.

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New Design: Kiemoogster

Ich habe keinen grünen Daumen. Pflanzen, die von mir erwarten gedüngt oder gegossen zu werden, haben´s schwer. Ich bin aber trotzdem ein großer Pflanzenfreund und versuche Jahr ums Jahr Kräuter auf meinem Balkon überleben zu lassen.
Kiemoogster ist eine Vorrichtung für den Anbau und die Ernte von Saatkräutern wie beispielsweise Kresse. Ich schätze, Schnittlauch funktioniert auch prima. Die Niederländerin Maaike Fecken ist die Designerin hinter Kiemoogster. Das Produkt ist Teil ihrer Abschlußkollektion. Die Kollektion besteht aus verschiedenen Haushaltsgegenständen, die als Reaktion der Designerin auf die kulinarische Entfremdung und Geschmacksverflachung in unserer Gesellschaft zu verstehen sind.

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Kiemoogster bietet im unteren Kunststoffteil die Möglichkeit zur Anzucht der Kräuter. Das Saatgut wächst durch das groblöchrige Sieb hindurch und kommt darüber zur Entfaltung. Mit der kleinen Sense über dem Sieb kann man die Kräuter dann abschneiden. Die Erde bleibt im unteren Bereich und wird nicht versehentlich mit herausgezogen, die Kräuter bleiben sauber. An den abgeernteten Stellen können sich nachwachsende Samen wieder durchs Sieb schieben. Ein formgewordenes Bild vom Säen, vom Wachsens und des Erntens. In meinen Augen ein praktisches und sogleich poetisches Design.

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Maaike Fecken schloß 2013 ihre Ausbildung in Produktdesign an der ArtEZ Institut der Künste in Arnheim ab. „In meiner Arbeit konzentriere ich mich in erster Linie auf Form, Farbe, Technik und Material. Meine Methode ist praktisch und konkret, meine Handschrift klar und einfach mit einem Hauch von Nostalgie.“

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Was macht die Kunst?! Konzertplakate von Mara Piccione

Konzertplakate… Das waren nicht immer Kunstwerke. Plattencover waren von jeher immer mehr oder weniger künstlerisch wertvoll gestaltet. Dem schnöden Informationsaushang, wann und wo sich eine Band die Ehre geben wird, wurde vielmals, selbst bei namhaften Musikvertretern, kein großes Augenmerk geschenkt. Nicht so in Groningen, in den Niederlanden, wo der Kult-Club Vera seit jeher auf erstklassige Konzertwerbung setzte. In diesem Club hat die niederländische Rockposterszene ihre Basis.

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Die Illustratorin Mara Piccione entdeckte als Jugendliche den Klub Vera und damit die exklusiv-gestalteten Konzertplakate. Dies ließ ihren Entschluß reifen, die Kunstschule zu besuchen. Seit 1999 arbeitet sie mit dem Medium Siebdruck. Siebdruck macht Kunst erschwinglich, was die Künstlerin sehr schätzt. Sie hat sehr viele Plakate für die Konzerte im Vera gestaltet und gedruckt. Mara ist ein Aushängeschild der europäischen Rockposterszene. Sie illustrierte viele dutzende Plakate für bekannte Independent-Bands, zeichnet Illustrationen für Magazine und Bücher und erstellt Plattencover.

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Mara Piccione schafft mit ihren stark abstrahierten Formen eine sofortige Emotionalität. Flächig und mit wenigen kontrastierenden Farben erscheint ihr Werk. Die Figuren wirken ungelenk und ihr Dasein unbequem. Oft sind es Mensch-Tier-Hybriden, die den düsteren, verworrenen aber oft auch zärtlichen Seelenlandschaften ihrer Protoagonisten Ausdruck verleihen. Die Bildmotive haben manchmal inhaltliche Bezüge zum Bandnamen, manchmal erschließt sich das Motiv auch erst durch einzelne Songs oder Zitate aus dem Schaffen der Musiker. Sie sind etwas melancholisch aber auf eine freundliche Art.

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Fünfzehn bis zwanzig verschiedene Plakate, meist für Konzerte von Indie-Bands, gestaltet und druckt Mara Piccione im Jahr. Dazu entstehen viele weitere Illustrationen. Beides ist über ihre Internetseite www.piccione.nl zu erwerben. Die Qualität ihrer Konzertplakate hat nichts mehr mit einem Informationsaushang gemeinsam. Diese Plakate sind eigenständige Kunstwerke, die auch ohne den Band-Bezug Inhalte und Emotionen transportieren und von großem Können zeugen.

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New Design: Windsor Chair von HAND

Have A Nice Day (HAND) ist ein kleines Unternehmen mit Sitz in Sydney, Australien, das Spielzeug, Möbel und Produkte für den täglichen Gebrauch anfertigt. Die Produkte sind handgemacht. Gegründet wurde das Label Have A Nice Day 2014 von Jake Diaz, dessen ehrlicher Ansatz für Design und Fertigung zu Qualitätsprodukten führt. 

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Windsor Chair by HAND, Foto: http://handhq.tumblr.com

Dies ist Diaz´Version eines klassischen Windsor Chairs, – bislang nur der Entwurf davon – den man beidseitig nutzen kann. Auf der einen Seite steht der Stuhl gerade auf dem Boden und bietet neben einer hölzernen Sitzfläche eine Lehne und Armablage. Dreht man das Möbel um 180°, ist es ein Schaukelstuhl, der immer noch den gleichen Bequemlichkeitsansprüchen genügt. Nur daß man jetzt sanft auf ihm schaukeln kann.

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Der Sitz ist nicht am Rahmen/den Beinen des Stuhls auf die herkömmliche Art und Weise befestigt. Anstelle dessen verteilt sich der Zug und Druck der Sitzfläche auf die Stäbe, die dem Windsor Chair sein markantes Aussehen geben. Das untere Bild zeigt die Einzelteile des Stuhl aus Ulmen- und Eschenholz.

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